
Wenn die Nachttemperaturen regelmäßig unter 10 °C fallen, hat der Mähroboter draußen nichts mehr zu tun. Das Gerät auf einem Rasen laufen zu lassen, der nicht mehr wächst, nutzt die Klingen unnötig ab und belastet den Akku unter ungünstigen Bedingungen. Die Vorbereitung des Mähroboters auf den Winter benötigt eine Stunde, nicht mehr, aber jeder Schritt zählt, um im Frühling ein funktionsfähiges Gerät wiederzufinden.
1. Firmware aktualisieren, bevor die Stromversorgung unterbrochen wird

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Oft denkt man zuerst an die Reinigung, aber die allererste Maßnahme betrifft die Software. Mehrere Hersteller veröffentlichen zum Saisonende Patches für die Navigation oder das Batteriemanagement. Die Aktualisierung vor der Einlagerung anwenden, verhindert, dass man im Frühling mit einem Roboter dasteht, der aufgrund einer veralteten Firmware nicht neu starten kann.
Verbinden Sie den Roboter mit dem Wi-Fi, starten Sie die App des Herstellers und überprüfen Sie, ob eine aktuelle Version verfügbar ist. Nachdem das Update installiert wurde, lassen Sie den Roboter einen vollständigen Neustartzyklus durchführen, bevor Sie ihn ausschalten. Es gibt gute Tipps zur Wintereinlagerung des Mähroboters, die auch diesen oft vernachlässigten Softwarepunkt betonen.
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2. Smart-Home-Zugänge und Fernbedienungen deaktivieren

Ein Roboter, der mit einem Sprachassistenten verbunden oder in ein Smart-Home-Szenario integriert ist, kann mitten im Winter einen Weckbefehl erhalten. Das Ergebnis: ein unnötiger Ladevorgang oder sogar ein Start auf gefrorenem Boden, der die Klingen und den Rasen beschädigt.
Bevor Sie das Gerät verstauen, überprüfen Sie die aktiven Integrationen:
- Entfernen Sie die in den Apps (Alexa, Google Home, HomeKit) programmierten Routinen, die den Roboter erwähnen
- Widerrufen Sie die geteilten Zugänge im Herstellerkonto, falls andere Benutzer Zugriff haben
- Deaktivieren Sie die API oder den Cloud-Modus in den Einstellungen der Roboter-App
Diese Vorsichtsmaßnahme zur Cybersicherheit im Haushalt, die auf den Garten angewendet wird, ist in den Wissensdatenbanken von vernetzten Marken wie Mammotion oder Segway dokumentiert, wird aber in klassischen Wintereinlagerungsanleitungen kaum erwähnt.
3. Chassis reinigen und Klingen inspizieren

Wenden Sie den Roboter um und entfernen Sie die anhaftenden Grasreste unter dem Gehäuse. Eine trockene Bürste reicht für das Chassis. Für eingeklemmte Ablagerungen rund um die Klingen erledigt ein feuchtes Tuch die Arbeit, ohne Wasser in die Elektronik zu bringen.
Untersuchen Sie jede Klinge einzeln. Eine stumpfe oder verbogene Klinge sollte jetzt ersetzt werden, nicht im Frühling, wenn die Lagerbestände bei den Händlern manchmal begrenzt sind. Nutzen Sie die Gelegenheit, um den Zustand der Befestigungsschrauben und der Räder zu überprüfen: Ein abgenutztes Rad oder ein festsitzendes Lager lässt sich besser an einem sauberen Gerät erkennen.
4. Batterie auf den richtigen Ladezustand vorbereiten

Der Lithium-Ionen-Akku verschlechtert sich schneller, wenn er mehrere Monate lang bei voller Ladung oder vollständig entladen gelagert wird. Der empfohlene Lagerbereich liegt zwischen der Hälfte und zwei Dritteln der Kapazität.
Konkret starten Sie einen letzten Ladevorgang und lassen dann den Roboter einige Minuten laufen, um auf den gewünschten Ladezustand zu kommen. Die Batterie bei Teilaufladung zu lagern, verlängert ihre Lebensdauer über mehrere Saisons. Wenn Ihr Modell es erlaubt, die Batterie zu entfernen, tun Sie dies und lagern Sie sie separat an einem trockenen Ort bei Raumtemperatur.
5. Den richtigen Lagerort für den Roboter wählen

Eine unbeheizte, aber frostfreie Garage ist ideal. Der Roboter sollte vor direkter Feuchtigkeit geschützt sein: nicht auf dem Boden eines feuchten Kellers, nicht unter einer Plane im Freien. Am besten ist ein Regal oder eine erhöhte Fläche in einem belüfteten Raum.
Die Rückmeldungen zu diesem Punkt variieren je nach Region: Im Süden Frankreichs kann ein geschlossener Geräteschuppen ausreichen. In kontinentalen oder bergigen Gebieten, wo die Temperaturen deutlich unter null fallen, schützt ein Innenraum mit stabilen Temperaturen über 5 °C besser die elektronischen Komponenten und die Batterie.
6. Die Ladestation und das Peripheriekabel verwalten

Die Ladestation muss den ganzen Winter über nicht angeschlossen bleiben. Trennen Sie sie vom Stromnetz, reinigen Sie die Metallkontakte mit einem trockenen Tuch und lagern Sie sie am selben Ort wie den Roboter.
Das Peripheriekabel (für kabelgebundene Modelle) kann hingegen im Boden bleiben. Die Hersteller bestätigen: Das Kabel hält den Frost-Tau-Zyklen stand, ohne sich zu verschlechtern. Merken Sie sich einfach die Anschlussstellen zur Station, um die Wiederinbetriebnahme im Frühling zu erleichtern.
- Trennen Sie den Transformator und lagern Sie ihn trocken
- Reinigen Sie die Anschlüsse der Station mit einem Tuch
- Das Peripheriekabel kann im Boden bleiben, es hat keine Angst vor Kälte
7. Die RTK- oder GPS-Baken vor dem Frühjahrsneustart zurücksetzen

RTK- oder GPS-gesteuerte Roboter ohne drahtlose Peripherie benötigen besondere Aufmerksamkeit. Nach mehreren Monaten Stillstand kann die RTK-Referenzstation durch Frost oder Bodensenkungen um einige Millimeter verrutscht sein. Diese Verschiebung reicht aus, um die Kartierung des Geländes zu verfälschen.
Bei der Wiederinbetriebnahme kalibrieren Sie die Referenzstation neu und starten Sie eine vollständige Kartierung, anstatt die alte Karte zu übernehmen. Dieser Vorgang dauert etwa zwanzig Minuten und gewährleistet ein präzises Mähen von der ersten Fahrt an. Wenn Ihr Roboter ein klassisches Peripheriekabel verwendet, betrifft Sie dieser Schritt nicht.
Eine gut durchgeführte Wintereinlagerung hängt sowohl von der Software als auch von der Hardware ab. Die Firmware-Aktualisierung, die Deaktivierung der Smart-Home-Funktionen und der Ladezustand der Batterie machen den Unterschied zwischen einem Roboter, der beim ersten Versuch wieder startet, und einem Gerät, das im Frühling zum Kundenservice muss.